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Antrag zu ratsoffene Informationsveranstaltung Fracking

Es ist nicht damit zu rechnen, dass der gesamte Energiebedarf Deutschlands in naher Zukunft komplett durch erneuerbare Energiequellen gedeckt werden kann. Umso mehr ist es erforderlich nach Alternativen zu suchen, die diesen Zeitraum überbrücken können. Da davon auszugehen ist, dass der Energieengpass sich noch länger hinziehen wird, müssen wir nicht nur an der kommenden, sondern auch an die darauffolgenden Winterperioden vorbereitet sein. Frackings wird in aller Welt praktiziert, woraus sich Fragen für uns in Deutschland stellen. Insbesondere für den Standort Celle könnte dies sich zu besonderer Bedeutung entwickeln. In der Diskussion erkennt man immer wieder, dass der Informationsstand allgemein nicht ausreichend und in erster Linie von Vorurteilen geprägt ist, nicht nur was die Sicherheit betrifft, sondern auch die Wirtschaftlichkeit. Wir möchten in diesem Zusammenhang emotionslose, sachgerechte Informationen erhalten und hoffen auf qualifizierte Antworten unter anderem auf folgende Fragen:

1. Hat sich die Technik des Frackings in den letzten Jahren verändert und ist damit die Gefahr von Unfällen vermindert bzw. ausgeschlossen worden?

2. Sind die in Betrieb befindlichen Förderstätten umrüstbar für eine Fracking Nutzung, wie lange würde dies dauern und wie kostenintensiv wäre dies?

3. Wie groß wären die Einsparungen im Vergleich zu z.B. Kanadagasimporten (die mit Fracking gewonnen werden), wenn das eigene Erdgas gefördert würde?

4. Was würde dieses Vorgehen für den Standort Celle bedeuten?

5. Ist es möglich, wenn die erneuerbaren Energien sich voll im Einsatz befinden, für evtl. Notsituationen ein Teil der Bohrungen zu „konservieren“?

6. Ist abzusehen, in wie weit der Einsatz von Fracking in Deutschland sich auf die Gaspreissituation für den einzelnen Bürger auswirkt?

Dr. Udo Hörstmann

Fraktionsvorsitzender


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